Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel nur zu Informationszwecken dient und keine Steuerberatung darstellt. Wir bei Capital.com sind keine Steuerberater. Wenn Sie weitere spezifische Fragen haben, empfehlen wir Ihnen dringend, einen qualifizierten Steuerberater zu konsultieren.
Einleitung
Im Jahr 2021 hat Deutschland ein Steuergesetz eingeführt, das die Verrechnung von Verlusten aus dem Trading von CFDs (Differenzkontrakte) mit Gewinnen auf maximal 20.000 Euro pro Jahr beschränkt. Dieses Gesetz wurde am 18. Dezember 2020 mit Wirkung zum 1. Januar 2021 eingeführt.
Diese Regelung verursachte eine erhebliche finanzielle Belastung für private Trader, die somit größere Verluste nicht ausgleichen konnten, auch wenn ihr CFD-Trading insgesamt zu Verlusten führte. Infolgedessen wirkte sie sich negativ auf den deutschen Markt für CFD-Trading aus und verursachte einen Rückgang der Beteiligung von Kleinanlegern.
Die Auswirkungen der Regelung aus dem Jahr 2021
Die Regulierung aus dem Jahr 2021 bedeutete, dass Trader zwar bis zu 20.000 € an Verlusten pro Jahr ausgleichen konnten, aber darüber hinausgehende Verluste konnten nicht vorgetragen oder mit künftigen Gewinnen verrechnet werden. Von dieser Vorgehensweise waren unverhältnismäßig viele Trader betroffen, die in ihren Portfolios eine hohe Volatilität aufwiesen, wodurch eine Steuerpflicht auch dann entstand, wenn das Trading insgesamt zu Verlusten führte. Außerdem stellte die Regelung eine Herausforderung für Broker dar, die in Deutschland tätig sind, da sie Kleinanleger vom CFD-Trading abhielt.
Aufhebung der Regelung und aktuelle Änderungen
Am 22. November 2024 hat der Bundesrat offiziell der Aufhebung der in Deutschland geltenden Verlustverrechnungsgrenze von 20.000 € für Termingeschäfte, einschließlich Differenzkontrakte (CFDs), zugestimmt. Diese Aufhebung gilt rückwirkend bis Januar 2021, wodurch Trader die Möglichkeit haben, seither entstandene Verluste auszugleichen, was möglicherweise zu Steuererstattungen führen könnte.
Dieser Schritt stellt einen bedeutenden Wandel in der Herangehensweise Deutschlands bezüglich der Besteuerung von CFDs dar und dürfte den Markt neu beleben. Trader können jetzt am CFD-Trading teilnehmen, ohne die Last einer möglichen Besteuerung ihrer Verluste tragen zu müssen.
Für weitere Informationen können Sie sich dieses Video ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=yoAVcLDny7o
Zukunftsausblick
Da die Aufhebung rückwirkend gilt, können Trader, die von der Regelung für 2021 betroffen waren, Steuern zurückfordern oder ihre aufgelaufenen Verluste aus den Vorjahren ausgleichen. Es wird erwartet, dass diese Änderung wieder mehr deutsche Trader auf den CFD-Markt bringen wird, der bereits jetzt einer der größten in Europa ist. Broker wie Capital.com werden wahrscheinlich eine positive Auswirkung durch die erhöhte Aktivität von Tradern erleben.
Fazit
Die Aufhebung der 2021 in Deutschland eingeführten CFD-Besteuerung ist ein großer Gewinn für Trader und Broker gleichermaßen. Da Trader einen größeren Anteil ihrer Verluste ausgleichen können, wird diese Veränderung den Markt wahrscheinlich wiederbeleben und eine größere Teilnahme fördern.
Bei Capital.com sind wir stets bestrebt, Sie über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und sicherzustellen, dass Sie weiterhin ein wettbewerbsfähiges und faires Trading-Umfeld genießen können.
Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel lediglich zu Informationszwecken dient. Wenn Sie weitere spezifische Fragen haben, empfehlen wir Ihnen, einen Steuerberater zu konsultieren.