Verstehen von Margin Calls bei 1:1 Hebel

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Wenn Sie mit 1:1 Hebel long handeln, sind Margin Calls in der Regel nicht zu erwarten. Steigt der Preis, erhöht sich Ihr Eigenkapital; fällt der Preis, verringert sich Ihr Eigenkapital im gleichen Tempo. Da kein Kapital geliehen wird, kann das Konto unter normalen Marktbedingungen typischerweise nicht unter das erforderliche Margin-Level fallen.

Allerdings sind nicht alle Vermögenswerte beim Handel mit 1:1 Hebel von Übernachtgebühren ausgenommen. Weitere Details finden Sie hier.

Bei 1:1 Positionen kann ein Margin Call nur in zwei spezifischen Situationen auftreten:

  1. Short-Positionen:
    Wenn Sie eine Short-Position eröffnen, bewegt sich Ihr Eigenkapital in die entgegengesetzte Richtung des Marktes. Verluste können sich schneller anhäufen, wodurch ein Margin Call selbst bei niedrigem Hebel möglich wird.
  2. Auswirkung von Währungskursen:
    Wenn Ihr Konto in einer Währung geführt wird (z. B. EUR), während das Instrument in einer anderen Währung bewertet wird (z. B. USD), können Wechselkursschwankungen leichte Bewegungen in Ihrem Eigenkapital verursachen. In seltenen Fällen kann dieser Währungseffekt – und nicht der Handel selbst – einen Margin Call auslösen.

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