Ein Stop-Loss kann Ihnen helfen, Ihr Konto vor Verlusten zu schützen und Ihre Risiken effektiv zu managen. Ein Stop-Loss schließt automatisch einen offenen Trade, wenn sich der Preis gegen Sie bewegt und das von Ihnen festgelegte Niveau erreicht.
Zum Beispiel, wenn Sie eine Long-Position von Unternehmen XYZ bei 109,58 aufnehmen, könnten Sie einen Stop-Loss bei 107,00 setzen – wenn der Preis auf dieses Niveau fällt, wird der Trade automatisch geschlossen, wodurch Ihre Verluste begrenzt werden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Typ von Stop als „Schließen bei Verlust > Normal“ auf dem Handelsticket angezeigt wird. Dies kann jederzeit an einen Auftrag angehängt oder geändert werden, solange die Position offen ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Ausführungspreis eines „normalen“ Stop-Auftrags nicht garantiert ist und Slippage unterliegen kann (d.h. zu einem schlechteren Niveau als angegeben ausgeführt werden kann).
Zum Beispiel haben Sie eine Long-Position im US 100 und der Markt hat am Freitagabend (22:00 Uhr UTC+1) auf einem Niveau von 7.600 geschlossen. Sie hängen einen „standardmäßigen“ nicht-garantierten Stop-Loss bei 7.580 an.
Der Markt öffnet um 23:01 Uhr am Sonntagabend bei 7.550. Da der Preis unter Ihr festgelegtes Niveau gefallen ist, wird der Stop-Loss ausgelöst und die Position zum nächstmöglichen Preis (7.550) geschlossen. Dies führt daher zum Slippage von 30 Punkten (7.580-7.550).
Slippage kann vermieden werden, indem Sie Ihrer Position einen garantierten Stop-Loss-Auftrag hinzufügen.