Wie funktioniert ein Knock-out-Trade?

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Schauen wir uns ein detaillierteres Beispiel für einen Knock-out-Trade an.

Angenommen der Germany 40 wird zu einem Kurs von 10.000 gehandelt, und Sie gehen davon aus, dass der Kurs steigen wird. 

Sie wählen einen „Call“-Knock-out aus und legen Ihre Bar-Trade-Größe auf 1.000 € fest. In diesem Beispiel können Sie damit 10 Optionen kaufen

Sie wählen ein Knock-out-Niveau von 1 % unter dem Marktpreis bei 9.900.

Wichtige Berechnungen

Knock-out-Abstand 

(Marktpreis - Knock-out-Niveau) 

(10.000 - 9.900) = 100

Menge an Optionen 

Trade-Größe / Knock-out-Abstand

1000 / 100 = 10

Knock-out-Gebühr

Prozentualer Anteil des Exposures. Für Hauptindizes beträgt dieser beispielsweise 0,02 %. 

Das Exposure wird als Menge an Optionen x Marktpreis berechnet.

10 x 10.000 = 100.000

100.000 x 0,02 % = 20 €

Menge an Geldmitteln

(Knock-out-Abstand x Menge an Optionen) + Knock-out-Gebühr

(100 x 10) = 1.000 €

+ 20 € = 1.020 €

Diesen Betrag zahlen Sie für die Eröffnung und dies ist Ihr maximales Risiko (ohne eventuell anfallende Übernachtfinanzierungsgebühren). 

Wenn der Markt steigt

Angenommen, der Kurs steigt auf 10.200. Der Wert Ihres Trades steigt auf 3.000 €: 

10 × (10.200 - 9.900) = 3.000 €

Ihr Gewinn: 3.000 € - 1.000 € = 2.000 €

Wenn der Markt fällt

Angenommen, der Kurs fällt auf 9.950. Der Wert Ihres Trades sinkt auf 500 €:

10 × (9.950 - 9.900) = 500 €

Ihr Verlust: 1.000 € - 500 € = 500 €

Wenn der Markt Ihr Knock-out-Niveau erreicht

Angenommen, der Marktpreis erreicht 9.900 – oder fällt sogar noch weiter – an dem Tag, an dem Sie Ihren Trade eröffnen.

Ihr Trade wird automatisch geschlossen und Sie verlieren den für die Eröffnung bezahlten Betrag:
1.000 € (ursprüngliche Trade-Größe) + 20 € (KO-Gebühr) = 1.020 €.

Knock-out-Optionen stehen nur für ausgewählte Länder zur Verfügung.

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